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Wieder eine glänzende Musik-Show

Grafschafter Nachrichten vom 11.11.2003

Foto: Westdörp

Auch in diesem Jahr war sie wieder ein begeisterndes und mitreißendes Ereignis: die Nordhorner „Night of the proms“ in der Alten Weberei.

Nordhorner "Night of the proms" begeisterte

Auch in diesem Jahr war sie wieder ein begeisterndes und mitreißendes Ereignis: die Nordhorner "Night of the proms" in der Alten Weberei. VON OLIVER SCHREINER

NORDHORN – Sie gehört schon zum festen Bestandteil in Nordhorns Musikleben. So war die Nordhorner "Night of the proms" auch in diesem Jahr in der Alten Weberei ein begeisterndes und mitreißendes Ereignis. Es ist sehens- und hörenswert, was die Musiklehrer Ivo Weijmans, Michael Gantke und Kollegen unter der Gesamtleitung von Johannes Strzyzewski musikalisch auf die Bühne bringen. Nicht nur glänzende, zum Teil selbst geschaffene Arrangements bekannter Poptitel und klassischer Musik, sondern auch ungewöhnliche Klangexperimente wie die der Percussionformation "SchlagART IG".

Am erstaunlichsten jedoch ist, welches Potenzial in den jungen Musikschülern steckt und von den Musiklehrern mit jedem Konzert geweckt und abgerufen wird. Dies zeigte sich diesmal in den Darbietungen des Blasorchesters der Musikschule Nordhorn. In Titeln wie "Old And Wise" von Alan Parson oder "Let Me Entertain You" von Robbie Williams erzeugte das Orchester einen großartigen, voluminösen und warmen Sound, der unter die Haut ging.

Auch das Sinfonieorchester überzeugte mit ungewöhnlichem und schwierigem Programm aus der Renaissance-Zeit ("Drei Tänze für Orchester" von William Byrd). Gewiss, an manchen Stellen zeigte sich noch Übungsbedarf und ließ eine feinere Abstimmung einzelner Orchesterteile hinsichtlich Einsatz, Takt und Tempowechsel erkennen; das Engagement der zum Teil noch sehr jungen Musikschüler machte jedoch kleine Fehler schnell wieder wett.

Ein Höhepunkt war sicherlich die Performance der Perkussionsgruppe "SchlagART IG". Es war unglaublich, mit welcher rhythmischen Präzision und Dynamik die Xylophonisten, Pauken-, Trommel und Schlagzeugspieler um Ivo Weijmans den "Rythm Song" oder die Eigenkomposition "Ritual" spielten. Die kraftvollen und rituell anmutenden Darbietungen wurden denn auch mit besonders viel Beifall vom Publikum bedacht.

Für das Entertainment sorgte Schulleiter Johannes Strzyzewski, der mit viel Witz und Charme das Publikum durch den Abend geleitete und so manche Anekdote zu Titeln, Bands und Komponisten erzählte.

Als Showeinlage bot die James Bond-Titelmelodie besten Raum. Nicht nur, dass zu Beginn des Titels einige Musikschüler als Agenten verkleidet mit Wasserpistole durch den Saal huschten: Sie entledigten sich auf der Bühne ihrer Tarnkeidung, um anschließend mit Händen, Oberschenkeln, Waden und Wangen eine witzige Rhythmus- Performance zu bieten.

"Stargast" des Abends war die Band "Blues Connection", die zahlreiche Blues-Klassiker wie "Route 66" von den "Rolling Stones", "Crossroads" von Eric Clapton oder "Hey Joe" von Jimi Hendrix zum Besten gab.

Höhepunkt war, wie jedes Jahr, das gemeinsame Musizieren aller Formationen am Ende des Konzerts, für das der Sänger Mark Stouwdam als Gast aus den Niederlanden engagiert wurde.

Alle Musiker sorgten mit einer originalgetreuen Interpretation von "Englishman in New York" (Sting) für ein mitreißendes und furioses Finale.

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