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Konzert mit klarer Aussage

„Sinfonic Rock Night“ überzeugt mit stimmigem Gesamtkonzept

von Dagmar Thiel - Grafschafter Nachrichten vom 29.11.2010

Was die 150 Musiker und Sänger bei der zwölften „Sinfonic Rock Night“ auf die Bühne gebracht haben, erinnerte an eine Wundertüte. In drei komplett ausverkauften Konzerten ließen sich über 2100 Zuhörer am Freitag und Sonnabend nicht nur in die Welt der Musik entführen. Die facettenreiche Show in der „Alten Weberei“ überzeugte auch durch ein schlüssiges Gesamtkonzept mit klarer politischer Botschaft.

Nordhorn. Schon vor Konzertbeginn sirren in der „Alten Weberei“ die Zikaden. Auf der Leinwand tummeln sich Delfine, Wale und Schildkröten. Doch die Idylle trügt. Kraftvoll beginnt das wohl größte jährliche Konzertereignis in der Grafschaft mit Michael Jacksons „Earth Song“. Und mit den ersten Tönen ändern sich die Bilder: Ölverschmierte Vögel verenden am Strand. „What about us?“ singt Donovan van Waard – vor allem wegen der vielen Jugendlichen auf der Bühne und im Publikum eine allzu berechtigte Frage und zweifellos ein starker emotionaler Einstieg in den Abend.

Dass sie nicht nur ziemlich gute Musik machen können, sondern zugleich (umwelt)politisches Bewusstsein haben, stellten die Mitglieder des „Sinfonic Rock Ensembles“ schlagkräftig unter Beweis. „Angesichts so vieler von den Menschen verursachten Umweltkatastrophen fordern wir zum Umdenken auf“, benannte GN-Redakteur und Moderator Thomas Kriegisch das Anliegen der jungen Musiker. Der Abend spannte den Bogen weit: Im Programm standen 15 Titel sinfonisch bearbeiteter Rock- und Popmusik, die auf der 200 Quadratmeter großen Bühne präsentiert wurden. Mittlerweile handelt es sich bei der „Sinfonic Rock Night“ nicht mehr nur um ein Konzert, sondern um eine abendfüllende Show mit ausgeklügelten Lichteffekten sowie gut abgestimmter Video- und Tontechnik. Zwölf Jahre Erfahrung haben hier sichtbare Spuren hinterlassen.

Harmonisch war nicht nur das Konzept, sondern auch die musikalische Qualität. Durch die Hitze in der Alten Weberei verstimmten sich zwar Instrumente leicht, auch waren manche Töne sicher der Aufregung geschuldet – den Gesamteindruck des Abends störte das aber keineswegs. In vielen, wenn auch nicht allen Songs, stellten Moderationen und Videos einen Bezug zum Leitspruch des Konzertes her: „Zeit, dass sich was dreht“. Zu hören waren Klassiker von Queen und Lionel Ritchie, Filmmusiken sowie eigene und gecoverte Mix-Stücke, beispielsweise die spannende Kombination aus Klassik, Oper und gregorianischen Gesängen in „Ameno“ von „Era“.

Das deutsch-niederländische „Sinfonic Rock Ensemble“ besteht aus Schülern der Musikschulen in Nordhorn, Steinfurt und Denekamp sowie Profimusikern aus der Grafschaft Bentheim und der niederländischen Region Twente. Hervorzuheben sind die Arrangements und Dirigate der engagierten Musikschullehrer Michael Gantke, Ivo Weijmans, Erik Ekkelboom und Matthias Wilkens. Dass sie jedes Jahr so viel Arbeit investieren, um Stücke für ein Sinfonieorchester aus Musikschülern umzuschreiben und einzuüben, verdient höchste Anerkennung. Die Mühe hat sich gelohnt, das Sinfonieorchester überzeugte sowohl bei den Pop-Arrangements als auch bei Klassik-Versionen wie Ravels „Bolero“ mit sattem Klang, unterstützt von der Rockband und dem neu gegründeten Projektchor des „Sinfonic Rock Ensembles“ unter Leitung von Rob Zieverink.

Seit Jahren bewährt haben sich die Solisten Donovan van Waard und Thomas Meeuwis („Thozes“), als neue Solo-Sängerinnen überzeugten diesmal Isabell Boyer und Melanie Brilman, die sich nicht nur mit Stimmgewalt, sondern auch mit dem passenden Outfit präsentierten. Die Harfenistin Janneminke Nijp (mit schwarzer Leder-Leggings und roter Federboa) brillierte mit dem „Baroque Flamenco“ von Deborah Henson-Conant für Harfe und Orchester. Das anspruchsvolle Stück voller Temperament wurde zum ersten Mal überhaupt in Europa aufgeführt. Die Harfe wallt und fließt, wird hart gezupft und dramatisch gerissen, betrommelt und gestreichelt, ergänzt durch die hohen Bläser mit schnellen Läufen und wunderbaren Aufnahmen von fliegenden Fischen auf der Leinwand. Tosender Applaus.

Starke Auftritte hatte auch das Percussion-Ensemble mit Mike Oldfields „Time is running out“ in einer Bearbeitung von Ivo Weijmans. Was mit Wal-Gesängen begann, endete mit blutigen Bildern von der Jagd auf die Meeressäuger auf der Leinwand. Drei Drummer erschienen mal bildstark im Affenkostüm, mal erinnerten sie im Schuljungen-Look an Oskar Mazerath aus der „Blechtrommel“, der im Roman seine Wut auf die verlogene Welt der Erwachsenen lautstark trommelnd artikulierte. Dass jeder anfangen kann zu handeln, verdeutlichte auch der Weltladen, der in der Pause fair gehandelte Produkte im Foyer verkaufte.
Was die jungen Leute drauf haben, bewiesen sie auch bei dem Medley mit dem überbordenden Titel „Bolero/Planets/Star Wars/ Non, je ne regrette rien/ I will survive“. Nicht nur der nahtlose Brückenschlag von Klassik zu Pop gelang. Zahlreiche Solisten hatten zudem die Möglichkeit, ihre Instrumente klar zu positionieren und die Melodieführung für kurze Zeit zu übernehmen, um sich dann wieder in den Gesamtklang einzubetten. Denn genau darum geht es bei Orchestermusik. Dass dies bei einem Ensemble mit 150 Musikern so schön gelingt, unterstreicht die musikalische Bedeutung, die Nordhorn in der musikalischen Förderung von Kindern und Jugendlichen seit Jahren zu Recht hat. Und so belohnten nach zwei Stunden und 45 Minuten Spielzeit stehender Beifall, Bravorufe und Wunderkerzen im Publikum das engagierte Ensemble.

„Sinfonic Rock“ begeistert die Kanzlerin

Die Bühne mit dem SRE-Ensemble und Christian Wulff

Foto: Thomas Kriegisch

Musikschule Nordhorn spielt bei Sommerfest in Berlin

von Thomas Kriegisch - Grafschafter Nachrichten vom 28.6.2010

Ein großer Erfolg war der Auftritt des „Sinfonic Rock Ensembles“ der Musikschule Nordhorn, das am Montagabend zur Eröffnung des Sommerfests der Niedersächsischen Landesvertretung in Berlin gespielt hat. Bundeskanzlerin Angela Merkel blieb bis zum letzten Stück, und auch die Bundesminister Guido Westerwelle und Philipp Rösler verabschiedeten sich erst, nachdem der letzte Takt verklungen war.

Ministerpräsident Christian Wulff hatte zuvor das Sommerfest auf der Musikschulbühne eröffnet und das Ensemble als ein besonderes Orchester des Musiklandes Niedersachsen gelobt. Zur Erinnerung an den Auftritt beim Sommerfest, zu dem 3000 hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Medien sich bei herrlichstem Sommerwetter ein Stelldichein gaben, schenkte Nordhorns Kulturfachbereichsleiterin Cornelia Baumann dem Ministerpräsidenten eine CD des „Sinfonic Rock Ensembles“.

Aus der Grafschaft Bentheim waren unter anderem Landrat Friedrich Kethorn und der CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers vertreten, die Grafschaft stellt sich mit einem eigenen Spezialitäten-Stand auf dem Sommerfest vor. Den Auftritt der Musikschule hatte Hilbers der Landesregierung wärmstens empfohlen. Auch der für die Grafschaft zuständige CDU-Bundestagsabgeordnete und Staatssekretär Dr. Hermann Kues zeigte sich von dem Auftritt der 60 Musiker sehr angetan - wie viele andere Sommerfestgäste auch.

„Die Grafschaft ist Vorbild für das ganze Land“

Cornelia Baumann überreicht Christian Wulff eine C

Hilbers, Baumann, Wulff, Kues (v.l.n.r.)

Nordhorns „Sinfonic Rock-Ensemble“ begeisterte beim Sommerfest der Landesvertretung in Berlin

Bericht in den Grafschafter Nachrichten vom 01.07.2010

Die Sonne, die Musiker des „Sinfonic Rock-Ensembles“ der Musikschule Nordhorn und Landrat Friedrich Kethorn strahlten beim Sommerfest der Niedersächsischen Landesvertretung in Berlin am Montagabend um die Wette: Christian Wulff, zu diesem Zeitpunkt Niedersachsens Ministerpräsident und Kandidat für das Bundespräsidentenamt, hatte zur offiziellen Eröffnung des Festes die Grafschaft als Vorbild für das ganz Land und die „Sinfonic-Rocker“ als „großartiges“ Orchester gelobt. Und dafür gab’s von den Ehrengästen wie Bundeskanzlerin Angela Merkel an der von Medienvertretern dicht umlagerten Musikschul-Bühne einen dicken Applaus.

Von Thomas Kriegisch - Berlin/Nordhorn. Das „Sinfonic Rock-Ensemble“ hatte gerade mit viel Schwung und Feierlichkeit auf der Hauptbühne die ersten Takte von Edward Elgars „Land of Hope and Glory“ intoniert, als die Bodyguards Bundeskanzlerin Merkel, Ministerpräsident Wulff mit Ehefrau Bettina sowie einigen Bundes- und Landesministern eine schmale Gasse durch ein Heer von Pressefotografen und internationalen Fernsehteams zu ihren Plätzen direkt vor dem Orchester bahnten. Die englische Hymne auf das „Land der Hoffnung und des Ruhmes“ gaben diesem Auftritt einen nahezu majestätischen Glanz, der Kanzlerin Merkel die Erschöpfung des Rückfluges vom G 20-Gipfel aus Kanada aus dem Gesicht nahm und die Augen strahlen ließ.

„Sinfonic-Rocker“ in Berlin

GN-Foto

Musikschule Nordhorn spielt zum Sommerfest in Landesvertretung

(Grafschafter Nachrichten vom 3. Juni 2010)

Ein größeres Kompliment kann man der Musikschule Nordhorn wohl kaum machen: Das „Sinfonic Rock-Ensemble“ spielt auf Einladung der Staatskanzlei am 28. Juni beim Sommerfest 2010 in der Niedersächsischen Landesvertretung in Berlin. Damit treten Nordhorns „Sinfonic-Rocker“ vor rund 2500 Gästen, zu denen Spitzenpolitiker wie Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet werden, als Botschafter des „Musiklandes Niedersachsen“ auf.

tk Nordhorn. Zwar wird das ansonsten 170 Musiker zählende „Sinfonic Rock-Ensemble“ der Musikschule Nordhorn in Berlin nur mit „halber Kraft“ auftreten, dennoch kommt das Orchester immerhin noch mit 60 Musikern (Chor, Band, Harfe, Bläser, Percussion und Streicher) sowie den drei niederländischen Gesangssolisten Linda Kinsbergen, Donovan van Waard und Thomas Meeuwis auf die Bühne der Landesvertretung „In den Ministergärten“ zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz. Derzeit wird von Nordhorns Kulturamt noch versucht, über die Tanzschule Jobmann ein Tango-Tänzerpaar zu gewinnen.

Die Moderation des Musikschul-Auftritts soll wieder bei GN-Redakteur Thomas Kriegisch liegen. Der hatte bei der „10. Sinfonic Rock-Night“ 2009 die Initiative ergriffen und im Publikum den Grafschafter CDU-Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers darauf aufmerksam gemacht, wie sehr sich das „Sinfonic Rock-Ensemble“ mittlerweile als Botschafter des „Musiklandes“ empfehlen würde. Hilbers griff den Gedanken spontan auf und machte sich für einen Auftritt stark.

Eine Demo-CD der „10. Sinfonic Rock-Night“ mit Konzeptpapier und Fotos gingen mit der Empfehlung von Hilbers an die Staatskanzlei, bei anstehenden Events des Landes einen Auftritt der Musikschule zu berücksichtigen. Anfang 2010 erhielt dann Nordhorns Kulturfachbereichsleiterin Cornelia Baumann ein erstes Signal aus Hannover, dass man über einen Auftritt der Musikschule beim Sommerfest 2010 (Motto: „Niedersachsen – Land mit Energie“) in Berlin nachdenke. Nach vielen Abstimmungen steht nun fest: Die Musikschule tritt in Berlin eine Stunde lang mit neun Titeln auf. Sie wird den Abend eröffnen, musikalisch die Begrüßung durch Niedersachsens Ministerpräsidenten Christian Wulff ankündigen und nach Wulffs Ansprache noch eine halbe Stunde lang spielen. Dabei gibt die vorgegebene Bühnengröße in der Landesvertretung nur einem Teil des „Sinfonic Rock-Ensembles“ Platz. Um für die Musikschule und die Stadt in der Bundeshauptstadt zu werben, sollen die Notenpulte mit eigens erstellten Bannern versehen werden.

SRE bereitet sich auf „historisches Ereignis" vor

Probe im KTS


„Sinfonic Rock-Ensemble“ probt für Auftritt in Berlin

(Grafschafter Nachrichten vom 25.6.2010)

tk Nordhorn. Die Spannung und die Konzentration beim „Sinfonic Rock-Ensemble“ vor seinem großen Auftritt beim Sommerfest in der Niedersächsischen Landesvertretung am kommenden Montag, 28. Juni, in Berlin steigt. Damit der einstündige Auftritt des großen Musikschul-Ensembles vor Ministerpräsident Christian Wulff und den mehr als 2500 Sommerfest-Gästen zu einem Erfolg wird und Nordhorns „Sinfonic-Rocker“ als Botschafter des „Musiklandes Niedersachsen“ einen möglichst nachhaltigen Eindruck hinterlassen, liefen die Probenarbeiten in den vergangenen Tagen im Nordhorner Konzert- und Theatersaal auf Hochtouren.

Insgesamt stehen für den Auftritt in der Bundeshauptstadt neun Titel auf der Setliste des „Sinfonic Rock-Ensembles“. Zwar kommen die als Crossvover aus Klassik und Rock arrangierten Stücke allesamt aus dem Repertoire vergangener „Rock-Nights“, dennoch müssen die anspruchsvoll arrangierten Werke für Chor, Orchester und Band neu einstudiert werden. Denn das ansonsten mit 170 Musikern, Solisten und Chorsängern größte Klassik-Rock-Orchester seiner Art in Niedersachsen wird in Berlin auf Grund der kleineren Bühne nur mit halber Besetzung spielen können. Die musikalischen Leiter Ivo Weijmanns, Michael Gantke und Hilmar Sundermann zeigten sich aber nach den ersten Proben mit dem „Sinfonic-Rock“ unter halber Kraft vollends zufrieden. Spielen wird das Musikschul-Ensemble in Berlin seine Erfolgstitel wie etwa „Leningrad“ von Billy Joe, „Land of Hope and Glory“ (Edward Elgar), „Adi?s nonino“ (Piazolla), „Bohemian Rapsody“ („Queen“) oder „Music“ (John Miles).

Voller Zuversicht und guter Dinge werden die 60 jungen Musikschüler, Lehrkräfte, Gesangssolisten und Chorsänger von der Musikschule Nordhorn und der Außenstelle im niederländischen Denekamp am Sonntag die Busreise nach Berlin antreten, um am Montag dann ab 18.30 Uhr in der Landesvertretung für viel gute Unterhaltung zu sorgen. Die Moderation übernimmt auch hier wieder GN-Redakteur Thomas Kriegisch. „Verstärkung“ und viel Beifall aus der Heimat kommt dabei sicherlich auch von der Delegation des Landkreises, der beim Sommerfest mit einem Grafschafter Stand vertreten ist, sowie vom Gewinner der „GN-Sommerträume“, der als Gast mitreisen darf.

Das Sommerfest, das unter dem Motto „Niedersachsen – Land mit Energie“ steht, ist für die Musikschule der bislang wohl bedeutendste Auftritt. Er wird dementsprechend mit großer Unterstützung des Kulturamtes und viel Engagement von Kulturfachbereichsleiterin Cornelia Baumann nahezu generalstabsmäßig vorbereitet. Von einem „historischen Ereignis“ ist im Ensemble die Rede.